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Seit wann gibt es „Mechatronik“?

Geprägt wurde der Begriff Mechatronik vor fast 50 Jahren von einem japanischen Ingenieur, aber erst in den 1980er Jahren wurde er populär.
Während Mechatronik bis in die 1970er Jahre lediglich das Zusammenwirken von mechanischen und elektronischen Komponenten bezeichnete (Beispiele: automatische Türöffner, Autofokus-Kameras), wurde nach dem Aufkommen von Mikroprozessoren der Begriff in den 1980ern um rechnergesteuerte Komponenten erweitert. Nach einer von der ETH Zürich vorgeschlagenen Definition ist ein mechatronisches System ein mechanisch-elektronisches System mit einer gewissen Intelligenz und eigener Handlungsfähigkeit (etwa der Scheibenwischer, der sich bei Regen automatisch einschaltet).
Entwicklung zur wissenschaftlichen Fachdisziplin: ab Beginn der 1990er Jahre werden universitäre Studiengänge Mechatronik eingerichtet; 1996 erscheint die erste wissenschaftliche Fachzeitschrift, die IEEE/ASME Transactions on Mechatronics.
An der TUHH wurde 1997 der internationale Masterstudiengang Mechatronics eingerichtet und 2009 um einen Bachelorstudiengang Mechatronik erweitert.

IEEE/ASME Transactions on Mechatronics

 

 

 

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